strolling through Hamburg

⎜⎜⎜ 0 Kommentare
Hey!
Sieben Tage Hamburg mit Mama und Papa. Natürlich hab ich mich drauf gefreut, auf Hamburg und auf sieben Tage mit meinen Eltern, nachdem ich sieben Monate in England war. Trotzdem war es auch sehr merkwürdig, weil ich noch nie mit meinen Eltern alleine im Urlaub war. Okey, da ich die große Schwester bin , gab's das schon, aber daran kann ich mich nicht erinnern.
Es war nicht so "schlimm", wie ich dachte, aber ich werde ab jetzt immer aufpassen, dass meine Schwester wieder mitkommt. Ganz ehrlich, ich bin nicht auf den Mund gefallen, hab in der Pubertät mehr als genug meine Grenzen in Sachen Meinungsäußerung ausgetestet und bestehe darauf nicht Kind, sondern Erwachsene zu sein und trotzdem ist man irgendwie immer ein wenig in der Unterzahl. Ihr kennt das, bisschen den falschen Ton getroffen und schon sind die Eltern aus Prinzip ein Team.

Hamburg war aber so oder so sehr toll! Das Wetter war grandios - abgesehen von 2-3 Stunden Weltuntergang am ersten Tag, aber das gehört ja auch ein bisschen dazu.


Hamburg Streetstyle Part II

⎜⎜⎜ 11 Kommentare
Hey!
Monsterkofferaubeute 2.0 gibt's heute. Und damit wohl auch die Verabschiedung von nackten Beinen und dem Tragen von Jacken aus stilistischen Gründen. Die ganzen fantastischen Jacken werde natürlich weiterhin getragen, aber Kombi dazu wird wohl an special effects verlieren.. Untenrum gibt's einfach nur eine Option: schwarze Jeans. Und bei einer bunten Jacken oder zumindest auffälligen Jacken sind mir Basics auch obenrum am liebsten. Irgendwie überrascht man sich ja klamottentechnisch zum Jahreszeitenwechsel auch immer mal wieder selber..

In Sachen Basics sieht's bei mir übrigens sehr mau aus.. Die große Ausmistaktion hat sich also gelohnt! Und, wenn der Flohmarkt nächsten Samstag nicht ins Wasser fällt, dann gibt's hoffentlich ein paar Groschen, sodass ich das Basicproblem angehen kann.
Ich glaub, dass mir das Basicproblem eigentlich schon länger bewusst ist, aber es einfach schwierig ist wirklich tolle Teile zu finden. Und da ich mittlerweile nur noch mit voller Überzeugung einkaufen möchte, ist bis jetzt einfach alles liegen geblieben oder eben zurück geschickt wurden.
Also: kennt ihr guten Basics??


kurz vor Herbst

⎜⎜⎜ 8 Kommentare
Hey!
Ich, Sommermädchen freu mich auf den Herbst! 
Ein Déja-vu und dieses Mal endet es nicht in einer Katastrophe, das macht es noch 835325 Mal besser. Der Studierendenausweis steckt in der Geldbörse, das (Übergangs)zimmer ist organisiert und der Stundenplan wird morgen gebastelt. Studentin bin ich schon und in vier Woche werde ich tatsächlich studieren. Für mich ist das gerade ein wahrwerdender Traum. Sicher, das klingt bescheuert und ich werde mir noch oft genug für diese Aussage den Vogel zeigen, aber es gibt doch gar keine Alternative.
Ich möchte lernen und arbeiten, einfach weiterkommen. Sollte nicht immer ein Prozess stattfinden? "Ohne Fleiß kein Preis" klingt vielleicht so, als hätte Omi in der alte, verstaubten Kiste gekramt, aber hat Omi nicht meistens Recht? Mein Preis ist meine Anerkennung - ich möchte stolz auf mich sein. Mein eigener Anspruch kommt zu erst. Ich muss nicht die Beste sein, ich möchte mein Bestes geben.


Hamburg Streetstyle Part I

⎜⎜⎜ 4 Kommentare
Hey!
Im Moment mag ich Klamotten wieder total gerne.
Manchmal steh ich vorm Schrank und hab nichts anzuziehen und das sag ich dann nicht, weil ich wen überzeugen will mir Klamotten zu schenken, sondern einfach nur, weil ich verzweifelt und frustiert bin. Ja ich weiß totally #firstworldproblem, aber mit ein bisschen Gejammer beim Frühstück ist das ja auch eigentlich immer vorbei. Schließlich ist das Frühstück für mich eh immer Jammerzeit - ich übe noch das Frühaufsteherleben zu lieben.
Im Moment mag ich aber meine Klamotten, wahrscheinlich weil ich 7 Monate nur "ein paar Teile" hatte. Da trage ich dann auch mein Prinzessinkleid zum Stadtbummel. Und mein heißgeliebter Regenparka wird bei jedem Tropfen rausgekramt, auch, wenn ich ihn nicht 7 Monate vermissen musste. Außerdem probier ich das Gangsta-Dasein aus, bis jetzt sehr ungewohnt.
Vielleicht mag ich meine Klamotten im Moment auch so sehr, weil ich ausgemistet hab. Ich hab überhaupt nicht Teile wieder entdeckt, aber irgendwie ist es gut, wenn der ganze "Quatsch! beim Gucken nicht mehr stört. Ich glaub, ich geh nochmal alles durch.. Schließlich ist dann auch Platz für Neues da, also theoretisch.

Ich bin kein Klischee

⎜⎜⎜ 6 Kommentare
 Hey!
Wenn der VfB spielt, gibt es nur eine Klamottenwahl: das Trikot! Egal wo! Die meisten VfB-Spiele, die ich im Stadion gesehen habe, waren Auswärtsspiele - für mich ist es ungewohnt in einer Bahn voll von VfB Fans zu sitzen. Eigentlich bin ich die Außenseiterin, aber da ich ein Mädchen bin, werde ich ignoriert, statt angepöbelt zu werden - einer der wenigen Vorteile eines weiblichen Fußballfans. Beim ersten Mal habe ich mich nicht wohl gefühlt, heute mag ich es schon fast, muss darüber schmunzeln, wenn mich doch mal wer anquatscht.
Die Blicke gibt's auch, wenn ich durch meine Kleinstadt mit Hut laufe. Die gleichen Blicken für zwei so unterschiedliche Mädchen, also von außen.
Eigentlich bin ich immer die Gleiche. Für meine Freundinnen bin ich einfach die Bekloppte, die bei einem Tor gequitscht und bei einem Top. Manchmal trage ich das selbstgemachte VfB Shirt, das ich zum Geburtstag bekomme habe und manchmal eben eine neue Bluse.


eine verspätete Liebesgeschichte für immer

⎜⎜⎜ 6 Kommentare
Hey!
Ich war mir sicher, dass wir nicht zusammen passen. Schon in der 3. Klasse wurdest Du mir vorgestellt - ich hab wohl nicht mal "danke" gesagt, nur "Nein!". Das Problem war nicht deine Form. Sobald ich Buchstaben verbinden konnte, hab ich gelesen - viel und sehr sehr gerne. Auch englische Importe, also übersetzt natürlich. Die "5 Freunde" werden für immer bei mir bleiben, Du kennst sie als "The Famous Five". Schuld war mein Schubladendenken und meine ausgewachsene Skepsis gegenüber Dingen, die definitiv die Welt verlassen. 
Lieber Harry, es tut mir leid, dass dein Leben mich viel zu lange nicht interessiert hat. Ehrlich gesagt, haben wir uns nur aus Langweile und Buchmangel kennen gelernt. Aber ich kann mich noch an unserer erstes Date erinnern! Osterferienanfang (schätzungsweise 2010), Wohnzimmer der Nachbar, ich wurde sogar dafür bezahlt, es war der Start meiner Babysitterkarriere. 
Vielleicht ein Pluspunkt für mich: deine Geschichte hat mich gefangen, obwohl in den Niederlanden auf einer Fahrradstraßen bereits erfahren habe wie sie endet. (Neugierig bin ich schlussendlich immer..)


gestreiftes Weltmetropolen-Wohlfühloutfit

⎜⎜⎜ 4 Kommentare
Hey!
Ich liebe dieses Outfit. Das ist ein bisschen merkwürdig, weil der Rock eigentlich gar nicht mein Fall ist, aber ich habe mich verliebt. Meine "Gastmutter" steht definitiv auch auf Klamotten - haben Modedesignerinnen so an sich. Der Kleiderschrank im Schlafzimmer war alleine mit ihren Teilen voll. Von ein paar Schätzen hat sie sich verabschiedet, als ich da war. Den Rock hab ich eigentlich "nur mal so" genommen, ich mein, wenn der da so alleine rumliegt.. Schlussendlich gehört er zu meinen Top 3 England-Teilen, ansonsten waren noch meine schwarze Jeans und meine schwarze Culotte in Dauerbenutzung.

Der Rock ist ein Traumteil! Ein It-Piece. Ein Statement-Piece. Whatever. Ich hab jedes Shirt dazu angezogen, aber am liebsten dieses Streifenshirt. So ein bisschen Paris, ohne, dass es gezwungen aussieht. Die Sonnenbrille hab ich eigentlich auch immer getragen, weil ich mich nicht geschminkt hab, genauso wie beim Fotoshooting. Und meine Haare sieht man im Moment auch nicht anders, wegen der Wärme, dem Ansatz und der merkwürdigen Länge. Ich freue mich sehr auf meinen Friseurtermin, den ich noch ausmachen muss.

Also ein absolutes Wohlfühloutfit. Zum Glück sieht man den Schuhen nicht an, dass auch sie Wohlfühlschuhen sind. Ich bin froh darüber, dass ich immer mehr Wohlfühloutfits habe, die ich gemütlich finde, jeden Tag anziehen würde und die ein bisschen nach Modemädchen. Die Socken lassen da wohl keinen Zweifel, ich mag sie sehr, aber ich hab auch das Gefühl, dass ich mich damit oute, dass ich nen kleinen Schaden habe. Nicht falsch verstehen, ich mag meinen Schaden.