Bücherliebe: Robert Enke - Ein allzu kurzes Leben

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 Hallöchen :-)

Nun das ist sicher kein Buch was jeder in meinem Alter liest, wahrscheinlich nur die wenigstens. Mir liegt dieses Buch am Herzen, das hat sicher nicht  nur mit meinem Interessen am Fußball und somit auch am ‚background‘ zutun. Ich war nie zu Robert Enke Anhänger, beim Torwart-Duell stand ich ganz klar auch Rene Adlers Seite, jedoch hat mich dieses Schicksal sehr berührt, nicht nur Robert Enkes, auch das seiner Familie. Dieses Buch gab mir die Möglichkeit mehr über das Leben eines Fußballprofis zu erfahren, aber auch über das Leben mit dieser Krankheit. Meine Mutter hat auch eine Art Depression und ich habe auch schon als Kind damit Erfahrungen gemacht, die Kinder in dem Alter nicht machen sollten. Die Erfahrungen mit dieser Krankheit, haben mich sicher zu dem Kauf geleitet. Dieser Drang mehr zu erfahren, mit meiner Mama darüber zu sprechen, ist zurzeit noch zu schwer für mich, da kommen zu viele Emotionen hoch. Mit diesem Buch hatte ich die Möglichkeit ohne großen Emotionen mehr über diese Krankheit zu erfahren.

Nun zum Buch:
Das Buch wurde von einem Freund, Ronald Reng geschrieben, Teresa Enke (Robert Enkes Frau unterstütze ihn). Ist im PIPER Verlag erschienen und kostet als Hardcover 19,95€ in Deutschland.
Auf dem Buchrücken findet man ein Zitat von Teresa Enke:
„Der Gedanke, einmal in einem Buch von seinem Leben zu erzählen, bedeutete Robert sehr viel. Er hoffte seine Autobiografie gemeinsam mit Ronald Reng schreiben zu können. Nun hat Ronald Reng dieses Buch allein geschrieben. Er erzählt darin von Roberts sportlicher Karriere, von den Extremen seiner Laufbahn und sieht dabei immer auch den Menschen, den Ehemann und Vater. Er schreibt von unserem Kampf gegen die Depression und vergisst nicht die vielen Glücksmomente, die es gab.“
Ich fand dieses Buch sehr gut geschrieben und möchte es jedem empfehlen, der auch mal etwas ernsteres lesen möchte. Damit man mich nicht falsch versteht, in diesem Buch geht es nicht um Robert Enkes Krankheit, in dem Buch geht es um Robert Enke, den Fußballprofi. In seinem Leben spielt die Krankheit nun mal eine große Rolle, deshalb erfährt man etwas über seinen Umgang mit der Krankheit und seine Emotionen. Aber man erfährt sehr viel mehr über den Sportler und das ich auch wichtig. Meiner Meinung mach sollte Robert Enke uns als Weltklassetorwart in Erinnerung bleiben und wir sollten daraus lernen. Krankheiten sind menschlich, genauso wie Gefühle und Taten, deshalb sollte man niemanden wegen einer Krankheit verurteilen.
Ich hoffe dieses Buch gibt Erkrankten auch die Kraft zu ihrer Krankheit zu stehen und sich helfen zu lassen.

Tschüssikowski ;-**

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