ich bin ich

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Hey!
Ich hab das Gefühl, dass ich mich viel zu sehr reflektiere. Viel zu oft über einzelne Handlungen ewig lang nachdenke und versuche in das Konstrukt meines Charakters einzuordnen. Manchmal hab ich dann das Gefühl, dass andere Worte und andere Handlungen besser gewesen wären.
"Besser".. Sowieso eine Beurteilung, die gar nicht möglich ist. Um in die Sprichwortkiste zu greifen: "Nachher ist man immer schlauer." Und das Beurteilungen immer zu einem gewissen Grad subjektiv sind, wissen wir ja auch allen. Sollten wir vielleicht öfters dran denken. Und Sprichwort No. 2: "Man kann es eh nicht allen recht machen."
 
Im letzten Post hab ich darüber geschrieben, dass ich kein typisches Mädchen bin und trotzdem gerne mal in eine rosa Serienwelt eintauche. Das hab ich versucht zu erklären und auch wenn ich das ganze mit einem Zwinkern geschrieben hab, ist es schlussendlich falsch. Abgesehen davon sollten wir nicht mehr darüber philosophieren was typisch Mädchen ist und welches Mädchen eigentlich ein Kerl ist - im Biologieunterricht haben wir doch eigentlich die Definitionen gelernt und alles andere sollten wir dem Menschen doch selber überlassen.

Die Julia hat mir einen großartigen Kommentar geschrieben:
 "Und ich denke, dass du dich keineswegs vor irgendjemandem verteidigen solltest,
weil du nicht das typische Mädchen bist und auch nicht, weil du es vielleicht manchmal doch bist!
Ich selbst kenne das "Sichverteidigenmüssen" zu gut und ich habe es aufgegeben.
Entweder man nimmt mich so wie ich bin, oder man lässt es einfach!"

Die Fragen unserer endlosen Monologen sollten "Wer bin ich?" und "Wer will ich sein?" lauten, anstatt das wir uns mit der Vergangenheit auseinander setzen. Ich glaube, dass umso bewusster wir uns unserer Persönlichkeit sind, umso zufriedener können wir mit dieser sein. Wir kennen unsere persönlichen "Fehler" und können an ihnen arbeiten. Natürlich schützt das nicht vor jedem Fehler!
Wir werden Fehler machen, sicher auch welche die Andere verletzen, für die müssen wir uns entschuldigen, sie waren einfach falsch.
Es gibt aber auch Handlungen und Worte, die manchen auf den Schlipsen treten, genug schätzen das aber auch an einem. Da ich mich nach dem Sommer sehne, versuche ich es mal mit einer Eis-Metapher: "Es macht uns nicht aus, dass wir Eis mögen, sondern welche Sorte." Schlecht, ich weiß ;)

Ich liebe Humor und lache laut. Am liebsten über Ironisches, Sarkastisches, gerne auch böse.
Ich lache sehr gerne über mich, aber auch über andere. Politisch korrekt bin ich selten.
Dann dreh ich auch gerne durch. So richtig mit Bauchschmerzen und Tränen.Und wahrscheinlich kommt bei jedem Beobachter leichter Fremdscham auf. Das Beste ist, dass ich keinen Alkohol dafür brauch und mich so an jedes Detail erinnern kann. Abgesehen davon, dass es geschmacklich nur selten mein Ding, ist das ein riesen Pluspunkt, sodass nur mal nen Bierchen trinke. 
Ich werd also schräg angeguckt, wenn ich mal wieder abdrehe und nach meinem Rauschmittelkonsum befragt, wenn ich dann mitteile, dass bei mir ganz ohne Mittelchen funktioniert, wird der Blick noch schräger.

Mir bleibt da nur zu sagen: "Herzchen, leben und leben lassen!"

In meinen inneren Monologen hab ich nichts gegen meinen "bösen" Humor auszusetzen und die Menge meines Alkoholkonsums hab ich selbst entschieden. Ich muss mit mir zufrieden sein. Ich bin ich und daher meine persönliche Diktatorin.

macht das Schönste aus dem Tag, Katrin

trotz vollkommener Persönlichkeitsenfaltung, halte ich es natürlich wie die Hippies: love, harmony and peace

Kommentare:

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