Musik & Du - Die bittersüße Melancholie

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Hey!
Beim Heimatbesuch hab ich natürlich auch einen Elektrofachhandel (sagt man das so?) besucht, da ich das neue Album von OK KID und das Debütalbum von AnnenMayKantereit unbedingt in der Hand halten wollte. Vielleicht kennt ihr das. Manchmal genügt mir das digitale Exemplar nicht. Oft genug lade ich mir ein Album bei iTunes runter, aber diese Exemplare müssen in meinem (oder in dem meiner Schwester) stehen. Wir haben dann auch noch zwei weitere CDs mitgenommen: Amy Winehouse und Bob Dylan, ja sowas sollte man eigentlich nicht mehr kaufen müssen. 
Damals hab ich davon geträumt, oder ich denke jetzt, dass ich es getan hab, dass ich in der nächsten Musik & Du Reihe ein neu entdecktes Lied vorstellen werde. Stattdessen hab ich ein bisschen sprachlos auf meinen Bildschirm gestartet und spürte eine Leere aufkommen, weil mir kein Lied zu Maribel's neuem Thema einfallen wollte.

"Die Melancholie (griechisch μελαγ-χολία zu lateinisch melancholia für die „Schwarzgalligkeit“) 
– oder die Trübsal sowie auch der Trübsinn – bezeichnen eine durch Schwermut, Schmerz, Traurigkeit 
oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in der Regel auf keinen bestimmten Auslöser oder Anlass zurückgeht."


Die Melancholie ist mir definitiv nicht unbekannt. Phaseweise war sie in meinem Leben wohl auch gut präsent, aber ich muss gestehen, dass ich dazu neige mich dieser Melancholie und der Traurigkeit hinzugeben und darin zu versinken. Ich kann ewig im Bett liege, während sich die Gedanken im Kreis drehen und meine Nerven durchdrehen. Musik ist da selten im Spiel, meist geben ich den Gedanken soviel Raum wie möglich. Sie füllen die Stille aus, damit ich auch jedes Detail mitbekomme.
Manchmal versuche ich mit Musik daraus zukommen. Anstatt mich mit meinen Gedanken in den Wahnsinn zu treiben, mich bei Musik zu entspannen. Am Ende drehe ich noch mehr durch, weil keine Musik passt und ich im iPod hoch- und runterscrolle. 

Tatsächlich gibt es aber danke "Musik & Du" doch mein persönliches Melancholie-Lied. Wegen des Liedes hab ich das erste Mal teilgenommen und deshalb empfind ich eine gewisse Zuneigung gegenüber Maribel, weil sie dieses Lied vorgestellt hat.


Am 22. September gab's bei Instagram einen Screenshot vom Musikvideo mit den Worten 
"Danke dafür @maribelskywalker ♥ Genau so ein Lied hab ich gebraucht. Es läuft jetzt in Dauerschleife."

Mit diesem Lied ist es was Besonderes, es ist dieses Gefühl von Erschöpfung und Verzweiflung, aber auch ein Hauch von das muss gerade so und es wird schon wieder. Im Kölschen sagt man "et kütt wie et kütt" und "et hät noch immer jot jejange". Also danke Maribel, dass ich dieses Lied, Musik & Du und Dich entdecken durfte!

Liebe Grüße Katrin

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