veganer Milchreis

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Heute packe ist die Öko-Katrin aus! Vegan und regional, ganz bewusst. Wenn es noch ein bisschen wärmer wird, trage ich beim Essen Birkenstocks, wo soll das hinführen .. Aber was soll ich sagen, ich achte beim Einkaufen eben drauf. Ich hab in dem Sinn keine riesen Ahnung, sondern mach's einfach so, wie's sich für mich gut anfühlt. Es gibt eben Dinge, die so einfach sind, dass Alternativen für mich keinen Sinn machen. So kaufe ich als Gärtnerenkelin logischerweise die Kartoffeln, die nur einmal über den Rhein gefahren werden und nicht die, die schön poliert und glänzend aus Ägypten kommen.

Seit ich alleine wohne, kaufe ich keine Kuhmilch mehr. (dieser Artikel von Frauke war sehr interessant zu dem Thema) Schon alleine, weil ich mich vor schlechter Milch fürchte, aber auch, weil ich gerne auf Dinge verzichte, auf die ich ohne Probleme verzichten kann. Bis jetzt hab ich Mandelmilch und Hafermilch und Kaffee probiert, hat beides bestanden. Bis jetzt war mir die Mandelmilch für Milchreis zu teuer, aber die Hafermilch hat den Test definitiv bestanden! Mein Favourite ist die Hafermilch von Edeka Bio.

Um zu meinem Opa zurückzukommen: Als ich im Supermarkt Rhababer aus Deutschland entdeckt hab, hat mein Herzchen ein bisschen höher geschlagen! Ich hatte direkt mega Bock auf Rhababerkompott. Zuhause hab ich meine Mama dann angerufen wie man das eigentlich macht. Zuhause gab's nämlich Kompott mit Rhababer aus dem Garten meines Opas. Im Moment findet man quasi immer Rhababerkompott in meinem Kühlschrank! (Achtung, noch mehr Öko: im Joghurtglas)

Ich liebe Milchreis! Milchreis ist für mich Kindheit. Bei meiner Schwester und mir kam Milchreis immer vor Pizza und Pommes, nur Pfannekuchen kamen da dran. (Heute bevorzugen wir wohl Pizza und Pommes, sorry!) Trotzdem vergeht auch heute kein Monat ohne Milchreis. Wie es sich für eine Kölnerstudentin gehört in der Ökoversion.

Den nicht-öko Milchreis koch ich mit Hafermilch, da halt ich ich mich an die Mengenangaben auf der Verpackung. Mit Agavendicksaft süße ich am Ende. Mein kleiner Milchreistipp ist, regelmäßig rühren und Deckel draufpacken. Ohne Deckel ist es mir passiert, dass mir am Ende Flüssigkeit gefehlt hat - egal, ob Kuh- oder Hafermilch.

Für's Kompott wasch ich den Rhababer und schneid ihn in Stücke. Die Stücke kommen in nen Topf, dann gibt's noch ein bisschen Wasser dazu, ungefähr die Hälfte des Rhababers sollte im Wasser sein. Dann auf Vollepulle kochen, hat sich in ein paar Minuten erledigt. Gesüßt wird dann wieder mit Agavendicksaft, wer mag darf auch noch mit Zimt würzen.

Guten Hunger!!

1 Kommentar:

  1. Mmmmhhhhh Milchreis - ich liebe es! Da komme ich wohl ganz nach meinem Opa, der liebt jegliche Süßspeisen, vor allem Milchreis und Grießbrei. Beim Thema Milch bin ich etwas Zwiegespalten. Ich verstehe, warum die normale Kuh-/Tiermilch nicht so einen guten Stand hat - die Gründe sind nachvollziehbar. Aber die Pflanzenmilchsorten sind jetzt auch nicht so toll - schließlich sind die meisten mit Zucker/Süßungsmittel angereichert, damit die erst schmecken (mir dann aber immer noch nicht) und da steht ja dann wieder die Frage im Raum, ob der Milchersatz jetzt wirklich gesünder ist. Ich denke, die Menge macht's - so wie bei allen anderen Dingen im Leben auch. Ich persönlich bleibe bei Tiermilch, weil sie mir besser schmeckt. Dafür achte ich aber darauf, wie sie hergestellt wurde (bio, aus der Region, nicht homogenisiert, in der Glasflasche). Da ich mir eh selten Milch kaufe, ist das auch in Ordnung so. Würde ich nämlich auf Tiermilch verzichten, so müsste ich auch auf herkömmliche Käseprodukte verzichten und das geht mir persönlich (momentan) zu weit. Ich bin übrigens auch ein riesiger Rhabarber-Fan und freue mich schon darauf, welchen aus dem Garten zu ernten und den als Kompott oder im Kuchen genießen zu können. Ich esse meinen Milchreis übrigens am liebsten mit Zimt & Zucker, in der Pfanne aufgelöster Butter und selbstgemachtem Apfelmus - alles auf dem Teller dann einmal durchgequirlt und fertig. Sieht kacke aus, schmeckt dafür umso mehr! :D
    Liebe Grüße
    Chrissie

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