Es ist Herbst!

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Open the boxes, unpack what you own.
Hang up some posters and make this a home.
Walk down the stairs and open the door.
Look at the things you've never seen before.

This is the beginning, of anything you want.
This is the beginning…
This is the beginning, of anything you want.
This is the beginning…



Das Glücksgefühl, dass ein produktiver Tag mit sich bringt, möchte ich in Marmeladengläsern konservieren. Produktivität ist für mich Energie und ohne Energie geht nichts. Ich melde mich nicht bei meinen Großeltern, ich schreibe meine Hausarbeit  nicht und ich gehe nicht joggen. Vielleicht hab ich Youtubevideos mit dem Titel "Louis Vuitton Haul" gesehen. Das motiviert mich nicht am nächsten Tag wieder produktiv zu sein. Schon gar nicht, um mir eine Louis Vuitton Tasche kaufen zu können ... Sorry, einfach nicht mein Stil, meine Preisklasse und schon gar glücklich machend. Es ist logisch und gleichzeitig frustrierend, dass nur Produktivität selbst mich produktiver macht.
Heute habe ich geputzt, Wäsche gewaschen, meine Abstellkammer aufgeräumt (soweit ich meine Abstellkammer aufräume), Waffeln gebacken, Zeit mit meinen Freundinnen verbracht und für nächste Woche vorgekocht (Kürbissuppe, natürlich!). Hätte ich nur Netflix geguckt, wäre ich jetzt müde und frustriert. Versteht mich nicht falsch, ich hab nichts gegen Netflix! Es lief heute beim Putzen, Kochen und Wäsche aufhängen. Aber jetzt geht es mir gut. Endlich hab ich wieder Lust etwas zu schreiben. (Und mit einer neuen Saison, also ein paar neuen Klamotten und wiederzuentdeckenden Lieblingsteilen hab ich auch Lust ein paar Outfits zu fotografieren.) Produktivität ist für mich nach einer scheiß Klausur mein Zimmer auf den Kopf zu stellen, um es mir schön zu machen. Mit einem Lächeln auf die Arbeit zu gehen und den Kollegen wirklich zu helfen. Sich über den Berg an Literatur zu freuen und die perfekten Stellen zu finden. Statt sich mit den Kopfschmerzen ins Bett zu legen und sich auf sie zu fokussieren, laufen zu gehen. Dieses Gefühl von Produktivität und glücklich sein, will ich konservieren für das neue Semester. Und für alles andere. 

Vielleicht die glücklichste Produktivität: Urlaub! Dieses Jahr hab ich gelernt, dass Urlaub nicht lang sein muss. Manchmal reicht ein langes Wochenende in Mailand für eine tolle Stadt, viel Fußschmerzen und gute Gespräche. Geblieben sind auch drei Outfitposts. Dieses Top habe ich vor fünf Jahren in Mailand gekauft und diesen Frühling habe ich es wiederentdeckt. Die Schuhe sind mindestens genauso alt und die Tasche ist last season.

Mein produktivstes Projekt 2017 ist auf jeden Fall meine kleine, aber feine Wohnung. Jeden Tag hab ich neue Ideen. Am liebsten würde ich sie sofort alle zusammen umsetzen. Die Perfektionistin in mir wird ganz hibbelig, wenn's nicht direkt funktioniert. Aber ein wirkliches Zuhause ist für mein Wohlbefinden einfach so wichtig. Nur so hab ich Ruhe für alle anderen Projekte.

Kommentare:

  1. Liebe Katrin,

    die Kombi aus Polka Dots und dieser coolen Kappe steht dir ganz fantastisch!

    XX aus Nürnberg
    Jecky
    Want Get Repeat

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  2. Oh Mann, du sprichst mir aus der Seele. :D Ich hatte am Samstag mal wieder so einen megaproduktiven Tag und es hat mir auch alles Spaß gemacht – herrlich, bitte mehr davon! :)

    Und dein Outfit? Mag ich sehr! :)

    Liebste Grüße,
    Sarah

    www.saritschka.com

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    1. Dankeschön!! Unfassbar, dass man abends gar nicht kaputt, sondern einfach nur zufrieden, wenn du weißt, wie das anhält - melden! :)

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