Die ständige Optimierung des persönlichen Stils

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Gegenüber diesem ganzen Klamottenkram bin ich mega zwiegespalten. Ich finde diesen ganzen Konsumwahnsinn gelinde gesagt bescheuert. Dieses finanzielle Open-End, diese Darstellung von finanziellem und sozialem Status und dieser massive Überfluss.Und trotzdem hat sie Mode auch für mich eine gewisse Faszination. Ich überlege gerne was ich am nächsten Tag, an meinem Geburtstag und im Urlaub anziehe. Ich freue mich, wenn mir ein Look besonders gut gefällt. Ich fühle mich dann noch wohler und für schlechte Tage ist es gut zu wissen welche Klamotten, als Schutzschild dienen.

Ich möchte mir bewusst sein welche Teile in meinem Schrank hängen, welche meine Lieblingsteile sind, welche ich nicht trage und warum ich sie nicht trage. Die meisten Tage bin ich mehr als zufrieden mit den Teilen, die ich habe. Rein rational kann ich auch Teile nennen, die raus könnten, aber es sind nur ein paar und im Moment hänge ich noch zu sehr an ihnen. An die Momente, die die Klamotten erlebt haben und vielleicht auch an die Person, die diese Momente erlebt habe. Ohne, dass ich das Gefühl habe, dass ich mich in den letzten Jahren stark verändert habe, macht mich meine Lebenssituation doch zu einer anderen Person. Und irgendwie gehören zu dieser Person auch ein paar neue Klamotten. Um eben meinen persönlichen (momentanen) Stil zu optimieren. Aber wieso ist das so?


Ich glaube nicht, dass mein Stil irgendetwas über meine Persönlichkeit aussagt und das möchte ich auch gar nicht.  Das Einzige, das ich (vielleicht) aussagen möchte, ist, dass ich so bin, wie ich bin und das gut finde und das durchziehe. Mal mehr, mal weniger je nach Tagesform, aber doch immer ein bisschen.

2018 steht auf meiner Wunschliste für meine Stiloptimierung: clean, schwarz & weiß und manchmal ein bisschen Farbe. Ein Hauch von Megan Ellaby und immer mal wieder ein bisschen Grunge dank meiner DocMartens. Dafür sollen dann aber auch ein paar Teile raus, vielleicht probier ich endlich auch mal Kleiderkreisel aus.

Ansonsten steht auf der Wunschliste Texte schreiben und die Nähe zum Rhein genießen. Mal sehen, was daraus wird.

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